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JAHRESAUFTAKT Außen- und Sicherheitspolitik beschäftigt CDU-Nachwuchspolitiker auf Gut Altona |
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Geschrieben von Maik
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Montag, 09 Januar 2006 |
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Zur traditionellen Auftaktveranstaltung hatten sich 140 JU-Mitglieder angemeldet. Sie konnten mit namhaften Referenten diskutieren.
LANDKREIS/STI - Das Bündnis mit Amerika bleibt für die Stabilität Europas ebenso unverzichtbar, wie es die Pfeiler für die Stabilität gotischer Kirchenschiffe sind. Diese Ansicht vertrat Karl Feldmeyer, ehemaliger sicherheitspolitischer Korrespondent der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, bei der Auftaktveranstaltung der niedersächsischen Jungen Union (JU) am Wochenende auf Gut Altona. Mehr als 140 Jugendliche diskutierten mit den Referenten auf dem Podium oder in kleinen Foren. Unter dem Motto „Happy nJU Year“ findet schon beinahe traditionell der Jahresauftakt der CDU-Nachwuchsorganisation in Altona statt, sagte JU-Vorstandsmitglied Dominique Leinemann. Die 21-jährige Studentin aus Wildeshausen hatte das Treffen mit organisiert.
Journalist Feldmeyer wies die Nachwuchspolitiker auf die strategischen Interessen Deutschlands und die sicherheitspolitischen Herausforderungen hin. Der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine zeige exemplarisch, welche Bedeutung die Krisenherde an der Ostgrenze der Europäischen Union (EU) mittlerweile bekommen hätten. Feldmeyer kritisierte die Außenpolitik der ehemaligen Regierung unter Kanzler Schröder (SPD), der dem deutsch-amerikanischen Verhältnis schweren Schaden zugefügt habe. Dieser Fehler müsse korrigiert werden.
Statt Alleingängen – wie beim Streben nach einem ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat – sollte sich Berlin wieder eng mit Washington abstimmen.
Gemeinsam mit Bundes- und Landespolitikern diskutierten die JU-Mitglieder dann in vier Foren zu den Themen Außen- und Sicherheitspolitik, Kommunalpolitik, Religionen der Welt und Rhetorik. Die CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Kossendey (Edewecht) und Kristina Köhler (Wiesbaden) referierten über türkische Migranten und politischen Islamismus. Der Grünen-Ratsherr Oscar von Ewald (Ganderkesee) wandte sich ebenso wie der FDP-Landtagsabgeordnete Christian Dürr gegen den Begriff „Leitkultur“. Auch die heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley (Garrel) und Jens Nacke (Wiefelstede) stellten sich den Fragen der Parteijugend. So Veröffentlicht in der NWZ www.nwz-online.de |